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Willkommen in meiner Welt !

Welcome into my world!

Bienvenue dans mon monde!

Benvenuti nel mio mondo!


Surrealismus ist verkleiden.

 Ist wie undurchsichtige Schaufenster in denen man die Freiheit sieht!


aW; 2008

Was ist der Mensch?

Wodurch unterscheidet er sich von den übrigen Geschöpfen der Natur? Hat er Anteil an einer übernatürlichen Welt des Geistes? Wie steht es um die Freiheit seines Wollens? Wieweit ist ihm sein Schicksal vorbestimmt und wie soll er sich ihm gegenüber verhalten? Welchen Sinn hat sein viel geplagtes Erdenleben? Woher nimmt er die Fähigkeit, Werte zu erkennen, oder zu setzen und von wem werden ihm die Werte gesetzt, nach welchen er sein Handeln richtet? Wie kann es kommen, dass er nicht der Vernunft gemäß lebt,  auch wenn er der Erleuchtung teilhaftig wird?

aW; 2007



Erster Gedanke
Hinter dem imaginären Vorhang der Träume erzähle in meinen Bildern und Texten Geschichten des Lebens. Ich kombiniere die differenzierende Kraft des Lesbaren mit der des Sichtbaren. Ich benutze die innere Kluft zu den Wörtern und die äußere zu den Bildern, um ein Mysterium erscheinen zu lassen, durch einen erwachenden, provozierenden, aufrüttelnden, hellsichtigen Traum, jener unberührten latenten Differenz, die den ursprünglichen fiktiven Gedanken darstellen soll. Ich male im Bereich des Surrealen und in der Sphäre der Imagination.  In meinen Geschichten und Texten wird daher nicht Sichtbares lesbar.

Zweiter Gedanke

Ich male "7" am Tag, schreibe "1-ne" und organisiere "2" bis "3"!

Die restlichen " 24 " verbringe ich damit meinen Lebenstraum zu leben.

Dritter Gedanke
" Die einfachste surrealistische Handlung besteht darin, mit Revolvern in den Fäusten auf die Straße zu gehen und blindlings so viel wie möglich in die Menge zu schießen. Wer nicht einmal im Leben Lust gehabt hat, auf diese Weise mit dem derzeit bestehenden elenden Prinzip der Erniedrigung und Verdummung aufzuräumen -  der gehört eindeutig selbst in diese Menge und hat den Wanst ständig in Schusshöhe".      

                                                             ANDRE BRETON

Vierter Gedanke
Ich durfte lernen, mitten in meinen Aktivitäten, leiser und gleichzeitig lauter in der Ruhe zu werden. Den Schlüssel zum Mega -Erfolg kenne ich noch nicht, aber der Schlüssel zum Scheitern schon. Er ist der Versuch es nicht zu versuchen. Dazu ein Zitat von Picasso: Wenn man springt, kann man auch einmal auf der falschen Seite der Schnur herunterkommen. Aber wenn man es nicht riskiert, auf die Schnauze zu fallen, was dann?

 Fünfter
Das wunderbare am surrealistischen ist, dass zuerst nichts existiert, aber nach dem visualisieren real wird und ist. Meine Phantasien zerlegen die ganzen Schöpfungen nach Gesetzen, die im tiefsten seeleninneren entspringen, sammelt und gliedert die Teile, und erzeugt mir daraus eine neue bessere Welt. Wenn ich male geschieht dies aus einem Traum, einer Idee, einer Fiktion oder aus einer Vision heraus.

Sechster Gedanke
Bei dem Versuch einer Definition greift zum Beispiel Andre Breton 1924 im " Ersten Manifest des Surrealismus " zu einer dem Stil von Lexika und Wörterbüchern angeglichenen Formulierung. Liest man die Namen derer, die nach Breton den absoluten Surrealismus repräsentieren, so gewinnt man den Eindruck, es handle sich hier um eine rein literarische Bewegung, jedoch gewährt Breton in Form einer Fußnote auch den bildenden Künstlern Einlass in diese neue, der Kunst erschlossenen Domäne. Einige von ihnen, nämlich UCCELLO, SEURAT, MOREAU, MATISSE, DERAIN, PICASSO, BRAQUE, DUCHAMP, PICABIA, de CHIRICO, KLEE, MAN RAY, ERNST, MASSON, nimmt er in die Gruppe derjenigen auf, die - ohne die " surrealistische Stimme " je gehört zu haben - in irgendeiner Weise dennoch der neuen Bewegung nahe standen. Erstaunlicherweise besinnt Breton sich nicht nur auf Zeitgenossen, sondern mit Uccello, Seureat oder Moreau zitiert er - ebenso wie im Bereich der Dichtung mit DANTE, Hugo Chateaubriand - auch Vertreter früherer Generationen, so, als sei der Surrealismus eine Gedankliche Grundhaltung, die von jeher, über  Jahrhunderte hinweg, bestanden haben.

Es war aber Guillaume Apollinaire, der 1917 den Begriff " Surrealismus " ins Leben rief. Die Künstler, die sich zu Beginn der zwanziger Jahre in Paris zusammenfanden, teilten die tiefe Verachtung der bürgerlichen, materialistischen Gesellschaft, die ihrer Meinung nach nicht nur den ersten Weltkrieg mit seinen furchtbaren Wirkungen und Folgen zu verantworten hatten, sondern, die, in der selbstzufriedenen Oberflächlichkeit ihrer Lebensführung, in ihrem Glauben an die Allmacht der technischen und naturwissenschaftlichen Errungenschaften, einer Degeneration zum Opfer gefallen war, der man nur noch durch eine revolutionäre neue Anti-Kunst entgegentreten konnte. Also sollte der Surrealismus nicht nur die Kunst und die Dichtung erfassen, sondern er war zur Lösung der " hauptsächlichen Lebensproplemen " angetreten und er sollte sich an alle richten, er sollte gesellschafts- und bewusstseinsverändernd wirken. 1916 hatte Breton als Assistenzarzt in der neurologischen Abteilung des Hospitals in Nantes den Künstler Jacques Vache kennen gelernt, der in seiner Verehrung des Dichters Alfred Jarry und mit  dadaistischen Nonsensaktionen eine antibürgerliche Haltung an den Tag legte. Breton seinerseits interessierte sich insbesondere für Träume und gedankliche Assoziationsketten von Geisteskranken, die er aufzeichnete. Nach dem Selbstmord Vaches. 1919, schrieb Breton gemeinsam mit Phillipe Soupault auf dem Weg der freien Assoziation Texte, die 1919 unter dem Titel " Les champs magnetiques veröffentlicht wurden. Giorgio de Chirico, den Breton im Manifest von 1924 in etwas zweideutiger Weise als bewundernswert hervorhob, zog als einer der ersten Maler das Interesse Bretons auf sich. Picasso trat für Breton zum ersten mal 1925 in Erscheinung. Breton hütete sich Picassos Werke ausdrücklich als surrealistisch auszugeben. Offenbar war Breton sich bewusst, welche Bedeutung die Integration Picassos in das surrealistische Lager für die Popularität der Bewegung haben konnte, und in seinem Text " Der Surrealismus und die Malerei " widmete er Picasso 1925 einige ausführliche Reflexionen. Zu erwähnen ist auch der Maler Yves Tanguy der bei den Fantomas Romanen, die von den Surrealisten sehr geschätzt wurden, mit gestaltete. Einige Maler und Fotografen, die zum Kreis der Surrealisten gehörten, waren vertreten in einer Ausstellung, die vom 14. bis 25. November 1923 in der Galerie Pierre in Paris unter dem Titel" La Peinture surrealiste " stattfand. Hinzu kamen Miro, Klee und Arp und de Chirico. Es handelte sich um die erste der Malerei gewidmete Aktion, die die wichtigsten surrealistischen Künstler, von denen viele Autodidakten waren, zusammenfasste. Sie repräsentierten die erste Phase des Surrealismus in der Malerei, wie sie sich in ihrer heroischen Zeit, zwischen dem Ersten ( 1924 ) und dem Zweiten Manifest ( 1929 ), ausformte. Wichtigstes gedankliches Konzept war der Automatismus ( ist das zeichnerische Gegenstück zu der freien Assoziation mit Wörtern), der zum abstrakten Surrealismus Massons, Miros und Arps führte. Hier herrschten biomorphe, weiche Formen und eine zum Teil ungewöhnliche, haptische Materialität vor. Die Veranschaulichung von Traumbildern bestimmte dagegen stilistisch den Surrealismus von Magritte und Tanguy die erst später zum surrealistischen Kreis stießen. Der gemeinsame Nenner aller Künstler jedoch war die Beschäftigung mit Gegenständen visionärer, poetischer, metaphorischer Art. Die Surrealisten malten keine ungegenständlichen Bilder. Alle Werke Miros, Massons oder Arps, mögen sie auch noch so abstrakt wirken, beziehen sich immer zumindest andeutungsweise auf ein Sujet. Man versuchte auf ein inneres Bild hinzuarbeiten, dass entweder durch Automatismus improvisiert wurde oder das illusionistische Vision des Erschauten war. Für mich ist einer der surrealen Protagonisten Hieronymus Bosch. Ich bin ein Bewunderer von Caravaggio, Tizian und Pieter Bruegel D.Ä..

Quelle: Cathrin Klingsöhr-Leroy Surrealismus

Der Siebente

Wird eine Kunst auf irgendeine Weise zum Hauptplatz der Gegenwart des Mythos, so vollzieht sich in und mit ihr eine Verstetigung jener ästhetischen Arbeit, mittels deren die fortbestehende Gefährdung des Anblicks bewältigt und ins visuelle Widerspiel von Darbietung und Entzug, von Präsenz und  Repräsentation transfiguriert wird. Worum es dabei schlussendlich geht, ist die Kraft und die Botschaft der Kunst und der Literatur, Materie in Geist und Geist in Materie zu verwandeln, also im Akt der künstlerischen Repräsentation nichts anderes als den beseelenden Akt der kreativen Schöpfung zu reproduzieren.

Achter Gedanke

MALEN UND SCHREIBEN IST DANN LEBEN UND FREIHEIT,
WENN SICH OEUVRE & SUJET BEI NIEMANDEN BEDANKEN MUSS.

Neunter Gedanke

Wenn sich die Erneuerung im absoluten Nichts wieder findet
und wenn der Wissensdurst im Drang nach Freiheit ertrinkt,
dann entsteht Kunst und Sein, Leben, und dann auch Liebe!

Zehnter Gedanke

Was ist Surrealismus?

Andre Breton schreibt zu dieser Frage im " Ersten Manifest des Surrealismus" folgendes!
Er ist reiner psychischer Automatismus, durch den man mündlich oder schriftlich oder auf jede andere Weise den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Kontrolle durch die Vernunft, jenseits jeder ästhetischen oder ethischen Überlegung.

Was ist CIRQUE DU SOLEIL
Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 5000 Menschen, davon sind 3500 Artisten und Künstler, aus über 50 Länder der Welt. Gegründet wurde das kanadische Entertainment-Unternehmen 1984 von den Straßenkünstlern Guy Laliberte und Daniel Gauthier. Der Cirque du Soleil zeigt surreale Shows, deren Hauptaugenmerk auf Artistik, Theaterkunst und Livemusik liegt.


 
 
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