Erste Antwort
Hinter dem imaginären Vorhang der Träume erzähle in meinen Bildern und Texten Geschichten des Lebens. Ich kombiniere die differenzierende Kraft des Lesbaren mit der des Sichtbaren. Ich benutze die innere Kluft zu den Wörtern und die äußere zu den Bildern, um ein Mysterium erscheinen zu lassen, durch einen erwachenden, provozierenden, aufrüttelnden, hellsichtigen Traum, jener unberührten latenten Differenz, die den ursprünglichen fiktiven Gedanken darstellen soll. Ich male im Bereich des Irrealen und im Surrealen und in der Sphäre der Imagination. In meinen Geschichten und Texten wird daher nicht Sichtbares lesbar. Meine Arbeiten sollen zum Verweilen und Denken animieren.
Die zweite Antwort
Wie ein Surrealist sein sollte kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass ich schon sehr lange surrealistisch denke. Deswegen male ich im Jetzt sieben Stunden am Tag, schreiben ich eine Stunde am Tag, organisiere ich zwei bis drei Stunden am Tag, aber die restlichen " 24 " Stunden verbringe ich damit meinen Lebenstraum zu leben.
Die dritte Antwort
" Die einfachste surrealistische Handlung besteht darin, mit Revolvern in den Fäusten auf die Straße zu gehen und blindlings so viel wie möglich in die Menge zu schießen. Wer nicht einmal im Leben Lust gehabt hat, auf diese Weise mit dem derzeit bestehenden elenden Prinzip der Erniedrigung und Verdummung aufzuräumen - der gehört eindeutig selbst in diese Menge und hat den Wanst ständig in Schusshöhe".
ANDRE BRETON
Die vierte Antwort
Ein wahrhaftiger Held ist, wer sich gegen die väterliche und familiäre Autorität auflehnt, sie somit besiegt und eigenständig lebt .
Salvador Dali
Oder: Man muss seine Mutter prügeln, solange sie jung ist.
Paul Eluard
Die fünfte Antwort
Ich durfte lernen, mitten in meinen Aktivitäten, leiser und gleichzeitig lauter in der Ruhe zu werden. Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht, aber der Schlüssel zum Scheitern, ist der Versuch, es nicht zu versuchen und zu versuchen, es allen recht zu machen.
Dazu ein Zitat von Picasso: Wenn man springt, kann man auch einmal auf der falschen Seite der Schnur herunterkommen. Aber wenn man es nicht riskiert, auf die Schnauze zu fallen, was dann? Dann springt man gar nicht und verblödet.
Die sechste Antwort
Das wunderbare am surrealistischen ist, dass nichts existiert, aber nach dem visualisieren real wird und ist. Meine Phantasie zerlegt jedoch die Ganze Schöpfung nach Gesetzen, die im tiefsten seeleninneren entspringen, sammelt und gliedert die Teile und erzeugt mir daraus eine neue innovativere Welt. Wenn ich male geschieht dies aus einem Traum, aus einer Idee, aus einer Fiktion oder aus einer Vision heraus. Bevor ich mit einer Arbeit beginne habe ich bereits das "Unfertige "Werk im Geiste realisiert und surrealisiert.
Die siebente Antwort
Bei dem Versuch einer Definition greift zum Beispiel Andre Breton 1924 im " Ersten Manifest des Surrealismus " zu einer dem Stil von Lexika und Wörterbüchern angeglichenen Formulierung. Liest man die Namen derer, die nach Breton den absoluten Surrealismus repräsentieren, so gewinnt man den Eindruck, es handle sich hier um eine rein literarische Bewegung, jedoch gewährt Breton in Form einer Fußnote auch den bildenden Künstlern Einlass in diese neue, der Kunst erschlossenen Domäne. Einige von ihnen, nämlich UCCELLO, SEURAT, MOREAU, MATISSE, DERAIN, PICASSO, BRAQUE, DUCHAMP, PICABIA, de CHIRICO, KLEE, MAN RAY, ERNST, MASSON, nimmt er in die Gruppe derjenigen auf, die - ohne die " surrealistische Stimme " je gehört zu haben - in irgendeiner Weise dennoch der neuen Bewegung nahe standen. Erstaunlicherweise besinnt Breton sich nicht nur auf Zeitgenossen, sondern mit Uccello, Seureat oder Moreau zitiert er - ebenso wie im Bereich der Dichtung mit DANTE, Hugo Chateaubriand - auch Vertreter früherer Generationen, so, als sei der Surrealismus eine Gedankliche Grundhaltung, die von jeher, über Jahrhunderte hinweg, bestanden haben. Es war aber Guillaume Apollinaire, der 1917 den Begriff " Surrealismus " ins Leben rief. Die Künstler, die sich zu Beginn der zwanziger Jahre in Paris zusammenfanden, teilten die tiefe Verachtung der bürgerlichen, materialistischen Gesellschaft, die ihrer Meinung nach nicht nur den ersten Weltkrieg mit seinen furchtbaren Wirkungen und Folgen zu verantworten hatten, sondern, die, in der selbstzufriedenen Oberflächlichkeit ihrer Lebensführung, in ihrem Glauben an die Allmacht der technischen und naturwissenschaftlichen Errungenschaften, einer Degeneration zum Opfer gefallen war, der man nur noch durch eine revolutionäre neue Anti-Kunst entgegentreten konnte. Also sollte meiner Meinung nach der Surrealismus nicht nur die Kunst und die Dichtung erfassen, sondern er war zur Lösung der " hauptsächlichen Lebensproplemen " angetreten und er sollte sich an alle richten, er sollte gesellschafts- und bewusstseinsverändernd wirken. 1916 hatte Breton als Assistenzarzt in der neurologischen Abteilung des Hospitals in Nantes den Künstler Jacques Vache kennen gelernt, der in seiner Verehrung des Dichters Alfred Jarry und mit dadaistischen Nonsensaktionen eine antibürgerliche Haltung an den Tag legte. Breton seinerseits interessierte sich insbesondere für Träume und gedankliche Assoziationsketten von Geisteskranken, die er aufzeichnete. Nach dem Selbstmord Vaches. 1919, schrieb Breton gemeinsam mit Phillipe Soupault auf dem Weg der freien Assoziation Texte, die 1919 unter dem Titel " Les champs magnetiques veröffentlicht wurden. Giorgio de Chirico, den Breton im Manifest von 1924 in etwas zweideutiger Weise als bewundernswert hervorhob, zog als einer der ersten Maler das Interesse Bretons auf sich. Picasso trat für Breton zum ersten mal 1925 in Erscheinung. Breton hütete sich Picassos Werke ausdrücklich als surrealistisch auszugeben. Offenbar war Breton sich bewusst, welche Bedeutung die Integration Picassos in das surrealistische Lager für die Popularität der Bewegung haben konnte, und in seinem Text " Der Surrealismus und die Malerei " widmete er Picasso 1925 einige ausführliche Reflexionen. Zu erwähnen ist auch der Maler Yves Tanguy der bei den Fantomas Romanen, die von den Surrealisten sehr geschätzt wurden, mit gestaltete. Einige Maler und Fotografen, die zum Kreis der Surrealisten gehörten, waren vertreten in einer Ausstellung, die vom 14. bis 25. November 1923 in der Galerie Pierre in Paris unter dem Titel" La Peinture surrealiste " stattfand. Hinzu kamen Miro, Klee und Arp sowie Piccaso und de Chirico. Es handelte sich um die erste der Malerei gewidmete Aktion, die die wichtigsten surrealistischen Künstler, von denen viele Autodidakten waren, zusammenfasste. Sie repräsentierten die erste Phase des Surrealismus in der Malerei, wie sie sich in ihrer heroischen Zeit- zwischen dem Ersten ( 1924 ) und dem Zweiten Manifest ( 1929 )- ausformte. Wichtigstes gedankliches Konzept war der Automatismus ( ist das zeichnerische Gegenstück zu der freien Assoziation mit Wörtern), der zum abstrakten Surrealismus Massons, Miros und Arps führte. Hier herrschten biomorphe, weiche Formen und eine zum Teil ungewöhnliche, haptische Materialität vor. Die Veranschaulichung von Traumbildern bestimmte dagegen stilistisch den Surrealismus von Magritte, Tanguy und Salvador Dali, die erst später zum surrealistischen Kreis stießen. Der gemeinsame Nenner aller Künstler jedoch war die Beschäftigung mit Gegenständen visionärer, poetischer, metaphorischer Art. Die Surrealisten malten keine ungegenständlichen Bilder. Alle Werke Miros, Massons oder Arps, mögen sie auch noch so abstrakt wirken, beziehen sich immer zumindest andeutungsweise auf ein Sujet. Man versuchte auf ein inneres Bild hinzuarbeiten, dass entweder durch Automatismus improvisiert wurde oder das illusionistische Vision des Erschauten war. Für mich ist einer der surrealen Protagonisten Hieronymus Bosch. Ich bin interresanterweise ein Bewunderer von Caravaggio, Tizian, , Leonardo da Vinci, Cezanne, Chagall , Kandinsky, Pieter Bruegel D.Ä. und einigen anderen die in einem anderen Genre positioniert sind. MFG.
Quelle: Cathrin Klingsöhr-Leroy Surrealismus
Die Achte Antwort
Wenn ich eine Geschichte erzähle, dann tue ich dies nicht um irgendwem zu schaden, sondern um präventiv zu sein. Grundsätzlich muss ich aber mit niemanden reden, wenn ich es nicht will.
Die neunte Antwort
Ich selbst würde mich im Jetzt als tierschützenden, umweltschützenden und menschenrechtsschützenden, surrealistischen, demokratischen Arbeiter und absoluten Pazifisten bezeichnen. Mit meinen Bildern ,Gedanken, Antworten,und Texten ist es so wie mit meiner Homepage. Sie werden niemals endgültig fertig sein !
Die zehnte Antwort
Jeder Mensch hat das Recht auf die Dummheit und den Größenwahn!
Die elfte Antwort
Bevor ich eine reale Landschaft male, begebe ich mich lieber in das Original. Und zwar um es zu fotografieren !
Die zwölfte Antwort
Der menschliche Herdentrieb, die Dummheit, die Feigheit und die Verlogenheit, mit der einige Auserwählten gut zu leben glauben, hat nicht das geringste mit der Freiheit zu tun. Sie sind stille Funktionierer und ihre Hauptanstrengung besteht darin sich ständig anzupassen. Es ist egal, aus welcher Ebene heraus sie so vegetieren und dabei ihr leeres nicht erfülltes Leben vergeuden. Für mich bedeutet Freiheit, dass ich meine eigenen Freiheiten ausleben kann, und das mich die "Anderen Freiheiten" dort können wo nur selten die Sonne scheint und damit meine ich mit Sicherheit nicht London..
Die 13. Antwort
Der Mensch versteht es zwar, seine Vernunft und seinen Verstand so zu gebrauchen, dass er glaubt damit die Welt verändern oder gar retten zu können. In Wirklichkeit zerstört er sie aber und er erweist sich als unfähig, sich selbst zu ändern. Das Überwesen muss sich mit allen seinen Kräften wieder auf die Seite der anderen Lebewesen und des Menschen und deren Miteinander schlagen.
Die vierzehnte Antwort
Über mich gibt es nur zu sagen, dass ich bis zu meinem 45. Geburtstag nur wenige schöne Träume hatte.
Salve ! Ich hätte mir nie gedacht das gerade diese Antwort der große Aufreger ist. ( 62 Kontakte aus 12 Ländern ). Dazu eine kurze Erklärung. Eine Antwort entsteht wenn mehrere Personen, per E-Mail - schriftlich - verbal, usw. ,die gleiche Frage zu meinen Arbeiten stellen, und weil sich gewisse Fragen immer wieder wiederholen..Dann antworte ich: Siehe Antwort so und so.
Die fünfzehnte Antwort
Angelerntes Wissen und Können, haben mit Sicherheit nichts mit den Wörtern Intelligenz, Talent und Hausverstand zu tun. Dummheit: Ich glaube ihre Namen zu kennen. Neid und Nachreden: Muss man sich irgendwie erst verdienen.
Die sechszehnte Antwort
1.; Wir sind gebündelte Energie, Materie und wir sind die Natur. Bestehen wir nicht zum größten Teil aus Wasser ? Also sind wir auch fiktiv und surreal, nur wollen es einige im Gegensatz zu mir nicht wahrnehmen oder haben.
2. ; Dazu eine Gegenfrage: Wer hat in seinem Sein noch nie an Selbstmord gedacht ? AHA !!!!
Also lassen wir es einfach zu, dass wir uns selbst, und unsere Träume belügen müssen , oder dürfen. !!
3.; Ps. Zu mir sagt man immer " Höre doch einmal mit der alten Scheiße auf "
"Ja" aber" Hallo", was soll das ??? Warum sagt das zum Beispiel keiner zur Kirche.
4.; Stellt euch vor sie spielen wiedereinmal Krieg ,und jetzt stellt euch vor von uns geht keiner hin.
5.; Es gibt keine Schöne Kunst. Sie kann einen Ansprechen, und vieles mehr, oder nicht.
6.; °JA °, Selbstverständlich gehöre ich auch zu jenen Menschen die glauben gescheiter zu sein als sie es in Wirklichkeit sind ! Mein Vorteil liegt vielleicht nur darin, dass ich mir darüber vollkommen im Klaren bin.
7.; Die surrealistischen Impressionen sind die Landschaften meiner Träume .
Die siebzehnte Antwort
Wird eine Kunst auf irgendeine Weise zum Hauptplatz der Gegenwart des Mythos, so vollzieht sich in und mit ihr eine Verstetigung jener ästhetischen Arbeit, mittels deren die fortbestehende Gefährdung des Anblicks bewältigt und ins visuelle Widerspiel von Darbietung und Entzug, von Präsenz und
Repräsentation transfiguriert wird. Worum es dabei schlussendlich geht, ist die Kraft und die Botschaft der Kunst und der Literatur, Materie in Geist und Geist in Materie zu verwandeln, also im Akt der
künstlerischen Repräsentation nichts anderes als den beseelenden Akt der kreativen Schöpfung zu reproduzieren. Mit ganz lieben Grüßen, Armin.
Die achtzehnte Antwort
Um iN ZukuNft eiNe ErtragsoptimieruNg des GewiNNes, was keine "wiN - wiN" SituatioN seiN darf uNd uNter BerücksichtiguNg eiNer SteigeruNg der iNNovativen RessourceN, zu erreicheN, köNNte maN die DogmeN privatisiereN uNd zum Beispiel das DeNken, LiebeN, SchlafeN uNd die GlaubeNssubstaNz mit NeuartigeN KosteN belegeN, uNd präventiv für das Nächste LebeN, iN diesem, eiNkassiereN.
Die neunzehnte Antwort
MALEN UND SCHREIBEN IST DANN LEBEN UND FREIHEIT,
WENN SICH OEUVRE & SUJET BEI NIEMANDEN BEDANKEN MUSS.
Die zwanzigste Antwort
Wenn sich die Erneuerung im absoluten Nichts wieder findet
und wenn der Wissensdurst im Drang nach Freiheit ertrinkt,
dann entsteht Kunst und Sein, Leben, und dann auch Liebe !
Die " 21zigste " Antwort
Ein Surrealist ist auch einer der keine Lust mehr hat sich mit den " verkomplexten " und weltfremden Hirngespinsten der Anderen herum zu schlagen, sondern mit seinen eigenen.
Die " 22 zigste " Antwort
1; Sollten wir uns nicht jetzt schon schämen als " menschliches Wesen " geboren worden zu sein ?!
2; Die Natur braucht das Überwesen nicht. Es braucht sie.
3; Wie mir scheint gibt es noch Träumer die nicht wahrhaben wollen,
dass sie schon seit Jahrzehnten täglich ihren eigenen Dreck absorbieren.
4.; Wird sich das Überwesen in Zukunft nicht, dabei sollte man die Vergangenheiten nicht vergessen, mit Spitzenleistungen wie die Vernichtung der primären Lebensgrundlagen, Folterungen, Kindesmisshandlungen und Schändungen, Diskriminierungen, Kriegen, Erschießungen und sonstige Arten des Mordens, Ausbeutungen monströsester Arten und anderen Geniestreichen,
definieren und profilieren ?
Die " 23 zigste " Antwort
1.; Farben sind die Musik des Lebens!
2.; DANKE EUCH! An dieser Stelle darf ich darauf hinweisen, dass Ihr in meiner Homepage nur cirka 15% meines Schaffens betrachten und lesen könnt !
3.; Seit Jahren male ich ehrlich, also ohne Vorzeichnen, und ich liebe es mit den Proportionen bis an ihre Grenzwertigkeiten zu spielen, und so ist es auch beim Schreiben.