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SURREALISMUS

Surrealismus ist wie undurchsichtige Schaufenster in denen man die Freiheit sieht!


aW; 2008

 
Augen der Liebe ( Besucherwunsch)
 

Ob die Augen der Liebe
offen oder geschlossen bleiben
hängt davon ab
ob das Vertrauen
ein Krautfass oder ein Kaminbesen ist.


aW; 2013

 
CLUB DER LEEREN KÖPFE!

Am Anfang wunderten sich die zahlreichen Animositäten warum der Spinner, so wird er vom Club der leeren Köpfe genannt, den gestörten Verein seiner liebsten permanent als „ Arschfamilie „ beschimpft. Er ist in der Unterhaltungsbranche tätig. Seine Liebste ist die Älteste aus einem Club mit Zwei weiteren feinen Damen und er ist ihr zweiter Ehemann. Seine Liebste ist ungebildet aber dafür sehr oberflächlich und falsch. Sie hat es aber immerhin zur ungeliebten Dorftratsche gebracht. Ihre größte Fähigkeit ist das Gerümpel und Müll horten. Zusammen haben sie sich höchst verschuldet. Dies und die endlosen Einmischungen der Nestoren wiederum führten dazu, dass er den Kontakt zum Club der Leeren über viele Jahre komplett abbrach. Er ist Stiefvater von zwei Jüngeren Mitgliedern.

Der Ältere von den zwei Jüngeren, mittlerweile von seinem Mann geschieden und ebenfalls chronisch pleite, glaubt auf Grund seiner nie befüllten Intelligenz Primararzt und Parlamentsvizepräsident gleichzeitig zu sein. Seine größten Fähigkeiten sind die Hinterfotzigkeit und eine anständig ausgeprägte Team und Kritikunfähigkeit. Die Jüngere und ihr Partner werden von den Leeren ständig zu Taugenichtsen degradiert obwohl diese ihr Leben im Griff haben. Sie sind auf ihre Art glücklich und zufrieden. Die ständigen Quengeleien und Beleidigungen seitens seiner Liebsten, dem Spinner, dem Parlamentsvizepräsidenten und anderer Clubmitglieder führen zu ständigen sich ausartenden Streitereien. Mehrere Hinauswürfe hatten zur Folge, dass die Gerümpel Sammlerin die Jüngere im gesamten Club der leeren Schädel als nicht lebensfähig und obendrein noch als Sau dumm diskreditiert. 

Die ältere Dame, zwei Mal geschieden und ständig frisch verliebt, ist die Ordentlichste. Sie arbeitet in der Touristikbranche. Sie hat als einzige im Clubgefüge eine berechnende Hand fürs Geld.  Sie hat ein Kind das den Kontakt zu ihr eingefroren hat. Um die ältere Dame baldigst zu beerben schlug es dieser vor, sie möge sich bitte baldigst umbringen. Dieses Kind ist laut Diagnosen fast aller Hirnlosen ein drogenabhängiger Trunkenbold. Es wiederum erklärt sich, dass ihm die ständigen Einmischungen, enervierenden Bervormundungen und lästigen Moralpredigten, seitens des Clubs der leeren Köpfe, also der Arschfamilie am Arsch gehen. Den Vorschlag sich in Psychiatrische Behandlung zu begeben lehnte es ab. Es entschloss sich dazu, diese abartigen Verhaltensweisen für sich zu nutzen. Die Jüngere Dame hat eine lange Liste an Animositäten und ist trotz allem nur einmal geschieden aber kinderlos. Nur wenige der Animositäten wollen hinterher mit der feinen Dame etwas zu tun zu haben, da Sie rigoros einvernehmend und undankbar sein kann. Sie ist bei einem Altwarenhändler angestellt. „Sie ist unpünktlich kreativ und ideenreich, und so nebenbei noch eine permanent in Geldnöten befindliche Party Tussi“. „ Sie ist aber die gute Fee der Arschfamilie“. „Sie lässt sich vom Club der leeren Köpfe auf Grund ihrer Naivität steuern, ohne dies jedoch zu bemerken“, meint er über die Jüngere leichthin.

Die Nestoren, sind schon ewig ein sonderbares Gespann im Club. Sie waren in der Bestattungsbranche tätig. „Die haben keine Interessen, keine Hobbys und keine Aufgaben“. „Die haben nicht nur Haus und Hof, auf Grund ihrer unappetitlichen Art sich überall einzumischen und zu querulieren, verloren sondern auch ihre ambivalenten Gesichter“.  Deren  Lebensmotto ist: „ Schuld haben grundsätzlich immer die Anderen“. Der am Minimum dahin dümpelnde möchte gern Club Chef, der immer besser sein wollte als die geschätzten Zweihunderteinundsiebzig pseudo Animositäten und seine Brüder, der mit seinem gesamten Arschverein von seinen eigenen Leuten unwiderruflich verstoßen wurde, rettet sich in die Selbstaufgabe um wenigstens noch Mitleid zu erhaschen. Die Scheinheilige, die von sich selbst behauptet nicht gescheit zu sein,… . „Okay mehr gibt’s dazu nicht zu sagen“. “ Die lebt auf Kosten der feinen Damen; die hat die Nabelschnurren mit Berechnung nie durchtrennt; die hat die Feinen nie losgelassen; die ekelt jeden eifersüchtig aus dem Club der leeren Schädel hinaus um ja ihre Position nicht zu verlieren“. Fügt er bei! 

Unterstützung, in Form von nicht vorhandenen aber eingebildeten Sozialwissenschaftlichen, Politischen, Finanztechnischen, Bautechnischen, Ernährung und Gesundheitsdoktorate, bekommt die Scheinheilige wiederum aus ihrem Club der leeren Schädel, Rubrik links Faschisten. Eine Komponente dieser Linken brachte ihren Partner soweit, sodass er es vorzog fluchtartig mit seiner Stieftochter durchzubrennen.  Eine andere war eine so gute Motivationstrainerin sodass sich selbst in die Psychiatrie trainierte. Von einer weiteren, die sich aufdringlich als allwissende und alles könnende Großmeisterin präsentiert, war die größte Leistung sich einen Typen zu angeln der ihre Neurosen und Schulden finanziert. „Die sind alle Weltmeister im Schulden machen und Tipps geben“, nuschelt er in seinen Bart. Sollte aber ein Clubmitglied in ernsthaften Schwierigkeiten geraten, zum Beispiel finanzieller Art, wird dem nicht wirklich geholfen. Es werden keine Geschenke gemacht. Es werden Zuwendungen vergeben, die ganz bewusst in einer Abhängigkeit münden sollen. Diese wird dann, süffisant und eigennützig, aus dem Verborgenen heraus als Druckmittel eingesetzt, was nichts anderes als Erpressung ist. Hat sich das Problem von selbst, oder durch eine Animosität gelöst, kriechen die aus ihren Erdlöchern hervor um sofort wieder goldene Ratschläge hervor zu würgen, die meistens in einer noch größeren Pleite enden.

Trifft der Club der leeren Köpfe mit dem der links Faschisten zusammen, übertrumpfen die sich mit Arschkriecherei  und Beweihräucherung. Dabei nörgeln die, hintergehen, grenzen aus, denunzieren alle die nicht ihrer Meinung sind, aber selbstverständlich nur über jene die nicht anwesend sind.“ Und dann glauben die auch noch poniert dass alle, inclusive der Animositäten, zu dämlich sind ihr schäbiges Treiben zu durchschauen“. „ Wenn es aber so ist, wird derjenige oder diejenige bedingungslos aus dem Club der leeren Köpfe, also der Arschfamilie, hinaus gemobbt. 

„Und ich der Spinner bin zurückgeblieben“!

 

aW; 2019

 
Kopfschuss

 Die Kunst und deren Macher müssen verrückt sein dürfen. Alles andere wäre ein Kopfschuss mitten durchs Herz!

aW;  2008

 
Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten ( Besucherwunsch)

Die Wale fliegen wie die Steine in der chinesischen Mauer herum und die Kinder altern, und die Alten sterben nicht mehr. Dafür fallen die Vögel und Fische vom Himmel, so wie die Feuchttücher im Krieg der Habgier und des Größenwahns. Die Rezession hat sich den Waren anzupassen, die Repression der Depression. "Pfuuuii Teufel", also doch - Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten. Was helfen die Ideen in dem Käfig der Mutlosigkeit. Gestern wurden wieder 55,2 Zivilisten erschossen, "Maaahhh Entschuldigung", aber dafür schneit es doch im Sommer und, deswegen besteht das Gnadenwasser aus den Tränen der Gläubigen. Helge bitte spiel für mich: „Fitze – Fatze – Fitze“. Unappetitlich wird das Honig-Eis erst, wenn sich die Dummheit für gescheit zu halten beginnt. Manipulation, Resignation, Überwachung und dazu eine transparente Gehirnamputation. Hirn?  Danke, ich benutze es. Ich ging im Walde so für mich hin, um nichts zu suchen, dass war mein Sinn. Die Narrenhäuser sind mit der Leistungs-Effizienz überfordert, mit dem Wettbewerb unterfordert. Rennpferde, die sich bis zum Umfallen duellieren, braucht die Produktivität, keine Schlaftabletten, und schon gar keine Gurken. Samenlose braucht die Saat und rein mit dem Ödipuskomplex in den Hostienschrein. Da aber das Nachmittagsschläfchen die Kanarienvögel täglich mit der schwer erziehbaren Schaufensterkrankheit füttert, steigt jedes sechste Kind in eine tiefe Anpassungsstörung auf, genauso wie die Jakobsmuschel, die eigentlich viel lieber ein Schachbrett geworden wäre, ins Kosmopolitische abtaucht. Dort soll es angeblich nur Heimaten geben, und keine Illegalen. So ein Scheißdreck und noch einmal. Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten, und schuld ist nur die Malerei, weil die sich mit der Sauferei fraternisiert hat. Aber, was wäre wenn die Schulen das Lesen und Schreiben doch wieder erlernen. Die Arten der Verpuppungen des Geistes sind zum Glück keine Sendemasten. Der Irrsinn, die Inserate und die Türme von Babel liegen in der Verlogenheit und der Lebenslüge, wobei der Irrsinn und der Schwachsinn auch Methode haben, wie die Gaunereien. Der Neid wird in Zukunft auf sich selbst neidisch sein, und auf die Nachbarn. Wie die sich auch den Hals verrenken, leibhaftig wie im Gedanken, die kleinen Stinkluder haben das Trottoir ganz fest in der Hand und deswegen zertretet der Vorstehhund hastig alle Gänseblümchen damit die ihm die Sphinx nicht auch noch gierig wegfressen kann. Aha;  Ab Morgen müssen weltweit alle Stahl und Eisenteile durch Gummibänder ersetzt werden. Der Rettungsschirm hieß in den 20iger Jahren Stabilisierung. Und sie schreien „Wollt ihr die totale Pleite“ oder doch lieber Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten. Die Menschlichkeit hängt doch schon zu lange in den Warenhäusern an den Stangen. So ein Scheißdreck, warum hat bloß jeder Kohlrabi das Recht auf seinen Lieblingstee. Ach, gebt euch doch endlich selbst die Gurke, bezahlt wenigstens eure hirnlosen Plakate selbst, und mich leckt rund um London. Venedig, Paris, Istanbul, Villach, Berlin, Stockholm und New York, und darf es ein bisschen mehr von dem Größenwahnsüpplein sein. „I’m going home now“! Felix, in Wirklichkeit bist nur aufgestiegen um dort oben ungestört „Fitze – Fatze – Fitze“ singen zu können. Okay, man kann auch ohne Sack Sackhüpfen. Die Auswürfe reden, so einen Scheißdreck und noch einmal, reden, diskreditieren, tuscheln geheimnisvoll, lügen, mobben und reden nur über Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten, passen sich jedoch opportunistisch jeder Situation an, und  predigen auf allen Feldern das Gleiche, wie lästige Haselnüsse die sich durch Glasfaserkabel bis in die Angstzentren der Religionen vorzwängen. Um weiterhin die Ernte hemmungslos abschöpfen zu können, müssen sie den zweiunddreißig Jahre alten Leichnam, des Herrn Kapitalismus, zu Tode reanimieren. So einen Scheißdreck und noch einmal, Manipulation, Gehirn-Amputation oder Transplantation. Schluss mit dem Aufbäumen, saufen wir uns einfach in eine lebenswertere Realität und verdoppeln die Rundfunkkollekte, die Gurken, die Honig-Eispreise und die Schlaftablettenrückerstattungsprämien. Dieser  Geniestreich wird der Blödheit als neuer Ferrari präsentiert und, so beweihräuchert als hätte man gerade den Weltfrieden auf Rädern erfunden. Die Theke wird zum Beichtstuhl der Mutlosigkeit und zum Rednerpult des Schweigens. Die Bäume haben das Grün verlernt und die Menschen all die Dinge die dem Leben einen Sinn geben. Das Tingeltangel des Hirnes dreht sich für die Meisten doch zu schnell, viel zu schnell, genauso wie der Schatten seiner selbst unerkannt durch das orange gefärbte Pfirsichkompott huscht. Die Logik windet sich in ihrem verblümten Käfig. Schlag doch der Geschichte einfach mitten ins Gewissen, denn die Vogelscheuchen des Lebens pfeifen im Fluss der Sinnlosigkeiten ihr Lied trotzdem ungestraft weiter. Bevor aber Begraben wird wollen alle zu leben beginnen obwohl sie erkannt haben das, sie ihr Wettrennen durch den alten Kartoffelsalat bereits verloren haben ohne ihn zu würzen. So ein Scheißdreck, also doch, Gurken mit Honig-Eis und Schlaftabletten. Verschlafen, alles verschlafen, so wie eine Blüte die zu unmutig zum erblühen war. Das Spiegelbild des Unbeständigen, des Ungerechten und der Manipulation, ist wie das hirnbespritzte Geld der Elefanten. Ein Teil bleibt immer Kind und, Weihnachten hat auch schon Angst geköpft zu werden. Hurra und Träräääääää! Ich glaube verstanden zu haben, dass ich nicht verstanden habe warum mein ich mein Jetzt so liebt, die Sinnlosigkeit liebt ihre Idioten doch auch, und aus diesem Grund werde ich mich nicht beeilen, denn die Kanonen der Oberflächlichkeiten feuern trotzallem aus allen Rohren hemmungslos weiter!

aW; 2010 – 2012

 
Habe die Ehre ( Besucherwunsch )

Ich habe jetzt beschlossen richtig schön zu werden, damit ich mich in die heutige Gesellschaft besser integrieren kann. Um auch ein Schablonenmensch zu werden, werde ich mir als erstes das Gesicht liften, die Nase verschmälern, die Lippen und die Wangen aufspritzen und die Ohren anlegen lassen. An einer Augenliederkorrektur werde ich wohl auch nicht vorbei kommen.  Da meine gesunden Zähne eine kaum sichtbare Fehlstellung haben, muss ich mir sofort das gesamte Gebiss neu aufsatteln lassen. Die Oberarme muss ich mir unbedingt straffen lassen und mit Silikonteilen auf die Hulkgröße anpassen lassen. Dann lasse ich mir die Brust absaugen und Implantate einsetzen damit mein Brustkorb männlicher zur Geltung kommt. Gleichzeitig brauche ich unbedingt eine Bauchfettabsaugung und eine Bauchhautstraffung. Vorbeugend werde ich mir ein Magenband legen lassen, da ich irgendwann einmal mein Idealgewicht erreichen muss. Meinen Arsch werde ich mir mittels Protektoren auf den Stand eines achtzehnjährigen veredeln.  Da wir gerade in diesen Regionen unterwegs sind, kann man mir gleich den Hodensack heben und den Penis verlängern und verdicken lassen . Bei meinen Krampfadern bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich sie mir ziehen lassen soll, denn man sieht sie leider kaum. Auf jeden Fall lasse ich mir aber die Waden aufpolstern und die Beinhaare mittels Laserbehandlung abbrennen. Da ich nur 1,85 Meter groß bin, aber gerne 1,88 Meter wäre, werde ich der vorgeschlagenen Oberschenkelverlängerung zustimmen. Eigentlich sollte man alle  Männer auf 1,88 Meter und die Frauen auf 1,67 Meter umoperieren und vereinheitlichen, denn das hätte viele Vorteile und die Brüste der Frauen sollten alle auf Körpchengröße 80 E aufgeblasen werden. Wie ich jetzt gerade bemerke, habe ich einige lichten Stellen am Haaransatz. Mit einer Haartransplantation habe ich nicht gerechnet, also werde ich für sie einen Kredit aufnehmen dürfen. Wenn sie mir dann in der Kopfregion die Haare umpflanzen und ich mich für meine Schönheit und auf Grund der kleinen Eingriffe so und so acht Monate nicht bewegen kann und ich dabei genug Zeit habe meine Lieblingslektüre wie " Frankenstein " zu studieren und dabei die geniale Musik von Michael Jackson zu hören, werde ich mir auch gleich eine Handgranate  ins Hirn einsetzen lassen. " Ja" Habe die Ehre !

aW;  2008

 
Der Stein ( Besucherwunsch)

"Ein Stein von schöner Größe, vom Regen ganz nackt, befand sich an einem  erhabenen Ort, der mit Blumen vieler Farben bepflanzt war und sich am  Rand eines kleine Waldes befand, der einen steinigen Weg überragte. Nachdem er ständig die Steine auf dem Weg beobachtet hatte, wurde in ihm der Wunsch wach, sich zwischen sie rollen zu lassen. Was habe ich hier inmitten dieses Gemüses verloren, sprach er zu sich. Ich sollte dort unten bei meinesgleichen sein. Also rollte er den Abhang hinunter und gesellte sich zu den anderen Steinen. Aber durch die Räder der Karren, die Hufe der Pferde und die Füße der Reisenden geriet er nach einiger Zeit in einen Zustand ständiger Verzweiflung. Wem es gefiel, der rollte über ihn hinweg, der trampelte auf ihm herum. Manchmal, wenn er mit Schlamm oder den Exkrementen der Tiere bespritz war, kam er dazu, sich ein wenig zu erheben und - vergebens - nach dem Ort Ausschau zu halten, den er verlassen hatte, jenen Ort der Einsamkeit und des friedvollen Glücks. So geschieht dem, der das einsame und beschauliche Leben hinter sich lassen will, um in die Stadt unter Menschen von unendlicher Boshaftigkeit zu ziehen".                                                                    

    (Leonardo DA VINCI)

 
Geld-Talente und Talente-Geld ( Besucherwunsch)
Geld- Talente sind Talente die aus den dunkelgrauen Staubschwaden der verwirrten Toreros auftauchen. Talente, die die Arena nur getarnt mit schwerem Atemschutz betreten um unbeschadet und unerkannt der Dekompression durch die Kämpfer zu entkommen. Bevor die Talente denen Stöcke zwischen die Zähne schieben,um sie auszuquetschen wie Tintenfische, ziehen sie denen die Hosen bis zu den Knöcheln hinunter. Mit ihren Stiefeln treten sie denen dann solange in die nackten Ärsche bis die ihre Talente-Gelder "freiwillig" ausspucken. Bedanken tun sich die Geld-Talente mit einem a cappella gesungenen Nilpferdsong. Dann tauchen die Geld-Talente in der Kanalisation ab. Ihre prall gefüllten Säcke verstecken sie zuvor zwischen den Bänken der Schulbusse. Dort tauschen die Geld-Talente auch die Militärstiefel gegen die Sandalen jungfräulicher Geishas aus. Ihren Gestank übertönen die Geld-Talente mit Schweizerkäse. Ihre Fluchtwege verlaufen immer durch die erntefertigen Gemüsebeete der Nutzmenschen. Dann wird noch schnell die Präpotenz mit der heiligen Krone der Selbstanzeige gekrönt. Obwohl Ihre Lippen vom Zählen grün- gelb und rötlich eingefärbt sind reichen die Talente-Gelder offiziell immer nur für einen Toiletten oder Kirchengang. Es folgt das Mitleid und die Achtung der Talentelosen. Sobald sich die Staubschwaden lichten, dürfen die Toreros ihre Hosen wieder hinauf und die Hemden ausziehen. Wieso? Damit beim Ärmelaufkrempeln nicht zu viel Zeit verschissen wird.

aw; 2014
 
Horizont ( Besucherwunsch)
 

 

 
 

Wie eng ist doch das Meer,
wie nah liegt der Horizont.
Zu offen ist der Moment
und viel zu kurz das Sein.

 

aW; 2008

 
 
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